Die Pyramide gefühlt drehen

Wandel im hier und jetzt möglich machen, heisst die Pyramide gefühlt ohne das Umstellen der Struktur zu drehen. Weil das Verankern von Verantwortung auf Basis der horizontalen Entwicklung (über Fähigkeiten und Kompetenzen) sich nicht wirklich etabliert oder teils auch als negative Spirale verankert hat, gilt es neue Wege zu gehen. Dabei habe ich in der Praxis erlebt, dass es grundlegende Musterwechsel und teils auch Musterbrüche braucht. Dies kann dann stattfinden, wenn wir gefühlt die Pyramide drehen und schrittweise die Strukturen anpassen und nicht umgekehrt. Radikale Veränderungen mit Systemwechsel auf Basis von Holokratie oder Soziokratie brauchen den Gründungsakt.

Deshalb habe ich die Grafik unten erstellt. Sie funktioniert für Orte, Regionen und Organisationen. Es geht im Kern darum, dass wir an den unbewussten Teilen, der Haltung (ICH) und Kultur (WIR) arbeiten, um schrittweise die vertikale (Pyramide), in eine horizontale (Netzwerk / Ökosystem) Realität weiter zu entwickeln. Je mehr hierarchische Muster in einem System vorhanden sind, je mehr Vorbildwirkung ist nötig, um die dafür nötigen Musterwechsel und -brüche im Alltag vorzuleben und damit immer wieder mit den Worten «Moment! Das machen wir  anders.» einzufordern. Wir begleiten und setzen Impulse für Entwicklung, sodass möglichst viele Möglichkeiten von Pionier:innen und Macher:innen wachsen.

Was Kunden sagen:

Ich arbeite mit zwei Qualitäten

Einheit in der Vielfalt

Es gibt Systeme, die eine sehr diverse Rollenvielfalt aufweisen. Handwerker, Denker, Macher, Hirten, u.a.m. Jede Rolle und Qualität ist wichtig. Es menschelt in solchen Systemen. Das ist gut so. Die Kunst liegt darin eine Führungs- und Verantwortungskultur zu etablieren, die individuellen Sinn und Menschlichkeit in den Fokus stellt, inspirierend einlädt und die Einheit in der Vielfalt durch eine tiefere Verbundenheit erzeugt als es die physische Präsenz je erzeugen kann.

Verantwortung üben

Wenn sich Menschen in einem System - ob neu gegründet oder bereits etabliert, ist für dieses Gedankenexperiment erstmal unbedeutend - treffen, tendieren sie dazu dem System die Verantwortung zu übergeben. Sie stärken die Marke, machen die Kultur und Prozesse agil(er), etablieren einen Zweck (Purpose). Sie nutzen Tools für Wandel im Aussen und vergessen die Quelle. Deshalb ist das Individuum (ICH) Teil der Reise für Wandel, weil es im Alltag so etwas wie kollektive Verantwortung nicht gibt.

Unverbindlich reden?