Warum wir uns engagieren?

Die Welt wandelt sich in der Digitalisierung und aufgrund äusserst komplexen Risiken unglaublich rasch. In solchen Zeiten sind ungleiche und robuste Strukturen mit starren Hierarchien schwierig. NewWork, Agilität und verwandte Themen haben hier Bewegung gebracht. Wir sind seit über sieben Jahren in diesem Themenkomplex unternehmerisch und beratend unterwegs. Wir geben Erfahrung weiter.

Steckt der Mensch in überholten Mustern fest? Wir sagen ja. Wir brauchen eine konsequente Entwicklungskultur. Auf unserer unternehmerischen Reise und der eigenen Arbeit an Mustern haben wir u.a. die nachfolgenden drei Verhaltensmuster mehrfach und wiederholt beobachtet. Die Kunst ist auch diejenigen Menschen nicht zu vergessen, die auf Sicherheit bedacht sind. Deshalb sagt die UNO auch «Leave no one behind» (Lasse niemanden zurück) im Kontext der Strategie nachhaltige Entwicklung.

Muster machen es schwierig den Weg weg von robusten in stärker selbstgeführte resp. -organisierte, antifragile Strukturen zu schaffen. Der Mensch ist der Schlüssel. Auch ist heute bekannt, dass diese neuen Strukturen auf Druck und Spannung viel elastischer und widerstandsfähiger reagieren, weil die Menschen darin es auch sind.

Wir wollen Menschen stärken und damit Wandel möglich machen.

«homo compensatoris»

Ich ist Ich, Wir ist Wir, Alle ist Alle. Sucht der Mensch die Antwort auf Spannung, Langeweile oder Angst im Aussen, besteht die Gefahr der Kompensation. Wenn das Ich dabei im Wir oder im Alle sucht, beginnt es zu projizieren und kompensiert den eigentlich nötigen inneren Wandel ins Aussen und der Weg zurück zur Ganzheit wird verschoben.


«homo fabulensis»

Der Mensch folgt den lauten Tönen, der Unterhaltung. Es sind aber die leisen Dinge, die den Unterschied machen, sprich unter der Haltung bei sich selber gilt es zu suchen und zu finden. Musiker sind laut und Künstler sind leise. Die Masse versteht und folgt den lauten Tönen, hört jedoch die innere Stimme des Herzens bei den Leisen.

«homo inventaritis»

Agilität, Digitalisierung und Innovation sind nicht selten Versuche um die bestehende Sicht zu optimieren. Wenn Menschen bereit sind Verantwortung wirklich zu übernehmen, werden diese Themen durch wahrhaftiges Machen geprägt. Sie werden nicht mehr von gegenläufigen Mustern unterwandert, weil Traumas integriert sind.

Fazit

Es braucht den Musterbruch von Aussen nach Innen. Von lauter zu leiser Führungskunst, um die Menschen in Regionen und Firmen zu stärken und damit die Systeme als Ganzes weiterzubringen.

Weiter bei der Absicht, dem «Wozu»